Sieben Fragen an den Insider




Christian Berens ist Geschäftsführer von NetFederation und verantwortlich für den Personalbereich. Ihn müsst ihr also überzeugen, wenn Ihr bei NetFed durchstarten wollt! Im Interview verrät er ein paar grundlegende Tricks und gibt Tipps, wie das am besten klappt.

Deine NetFed-Story: Was sind Deine Aufgaben bei NetFed und wie lange bist Du schon dabei?

Ich bin seit 2004 Geschäftsführer bei NetFed. Hier verantworte ich unter anderem das Personalwesen und bin Ausbilder bei uns im Unternehmen. Deswegen bin ich auch bei den meisten Bewerbungsgesprächen mit von der Partie. Daneben bin ich noch für die Bereiche Unternehmensentwicklung, Projekt- und Prozessentwicklung und Marketing zuständig.

Mir ist wichtig, dass die Menschen, die bei uns anfangen, in unser Team passen. Hier versuche ich, meine Erfahrung aus den letzten Jahren mit einzubringen. Deshalb sind mir sowohl fachliche, aber auch viele persönliche Eigenschaften bei einem Bewerber wichtig. Diese in den Bewerbungsgesprächen zu identifizieren, macht mir unglaublich viel Spaß.

Was zeichnet NetFed aus?

Teamgeist gepaart mit Individualität. Als Basis dafür stehen Spaß an der Sache, eine ordentliche Portion Neugier, das kontinuierliche Streben nach Innovation und selbstbestimmtes Arbeiten jedes Einzelnen. Das eigenverantwortliche Engagement allein würde uns aber vermutlich zu einem Haufen Egoshootern machen. So ist es aber überhaupt nicht. Jeder kennt die Stärken des anderen und greift auf diese zurück – was sich wiederum absolut im Teamgeist und einem äußerst kollegialen Miteinander ausdrückt. Austausch, Zusammenarbeit und  Raum für neue, gemeinsame Ideen werden jederzeit bei uns gefördert.

Was hat NetFed, was die anderen nicht haben?

Am besten macht sich jeder selbst ein Bild davon, wie wir sind. Oder Du fragst an der Stelle besser die Mitarbeiter – denn die haben sich für NetFed entschieden! Was wir auf jeden Fall haben, was vielleicht nicht jeder hat, sind Werte, an denen wir unser tägliches Handeln ausrichten und die in vielen Situationen helfen, das Richtige zu tun.

Was erwartest Du von Deinem Team?

Spaß bei der Arbeit, Professionalität, Qualität, Offenheit für neue Dinge, eigenes Engagement und stete Neugier. 

Wonach wählst Du aus, wen Du zum Gespräch einlädst?

1. Absolut fehlerfreie Unterlagen 
Wer in seine eigene Bewerbung 100 % Aufmerksamkeit und Sorgfalt investiert,  wird dies bei der Arbeit ebenfalls tun.

2. Lebenslauf und Erfahrung
Wir suchen Menschen. Keine Roboter, keine Klone, keine Arbeitstiere. Jeder blickt auf sein Leben und entsprechende Erfahrung zurück und kann seine eigene Geschichte erzählen. Wenn er das bereits in der schriftlichen Bewerbung tut und es schafft, mich neugierig zu machen, dann bekommt er eine Einladung zu einem ersten persönlichen Kennenlernen von mir zugeschickt.

3. Referenzen
Gute Zeugnisse, die authentisch klingen, haben hohe Überzeugungskraft.

Woran erkennst Du einen idealen zukünftigen Mitarbeiter?

Das erkenne und entscheide ich ja nicht alleine, denn ein fachlich versierter Mitarbeiter begleitet mich bei allen Bewerbungsgesprächen. Zusammen mit dem Bewerber entwickelt sich dann das gewisse Etwas.

Ich glaube, dass viel im persönlichen Gespräch passiert. Es gibt hier Punkte, bei denen man einfach merkt, ob es passt. Das ist ein gemeinsamer Moment, das geht dem Bewerber dann ganz genauso. Entweder, der Funke springt auf beiden Seiten über – oder eben nicht.

Wie kann ein Bewerber im Bewerbungsgespräch bei Dir punkten? Was geht gar nicht?

Mich überzeugen Authentizität und Offenheit bei Bewerbern. Außerdem mag ich Menschen mit schlagfertigem Humor, die über sich selber lachen können, selbstbewusst auftreten, und echtes Interesse am Job zeigen. Problematisch wird es immer dann, wenn Bewerber im Vorstellungsgespräch bluffen oder hochstapeln. Dies fällt einem dann irgendwann wieder vor die Füße. Auch wenn man klassische Bewerbungsfragen mit 08/15-Sätzen wie „Meine Schwächen sind meine perfektionistische Ader und meine Ungeduld“ beantwortet. Gerade hier liegt die Chance, sich von den Mitbewerbern abzuheben und ehrlich und sympathisch rüber zu kommen. 



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